PROBLEME
| PROBLEM | VORSCHLAG | |
| Kahlschläge durch unkontrollierte Abholzung ganzer Berge. Der Mutterboden und das Wasser werden nicht mehr von den Baumwurzeln gehalten, und es kommt zu Erdrutschen, die ganze Dörfer zerstören. Der Hang selbst ist danach völlig unfruchtbar, da er nur noch aus blankem Fels besteht. | ![]() |
Selektive Auswahl der zu fällenden Bäume. Dadurch kann sich Wald und Hang wieder regenerieren. Der Mutterboden bleibt an seinem Platz, und das Wasser wird erst nach und nach wieder freigesetzt. |
| Brandrodungen weltweit zerstören große Teile der Wälder und bringen riesige Mengen CO2 in die Luft. Der Wald, der dieses CO2 eigentlich wieder zu Sauerstoff umwandeln sollte, ist nicht mehr da. Daher verstärkt sich extrem der Treibhauseffekt. | ![]() |
Statt riesige Flächen mit Monokulturen zuzupflanzen, wäre eine extensive Nutzung der Wälder viel sinnvoller. So kann die Fläche genutzt werden, ohne sie zu zerstören. |
| Chemikalien und Atommüll werden einfach irgendwo gelagert, ohne daß man weiß, wie sicher diese Lagerungen sind, da die Wissenschaft auch noch nicht alle Wechselwirkungen kennt. | ![]() |
In der Natur geht nichts verloren. So sollten wir auch handeln. Es dürfte nichts mehr hergestellt werden, das nicht wiederverwertet werden kann. Eine Endlagerung von Problemstoffen verlagert die Probleme nur auf eine andere Generation. Das ist mehr als unfair. Was sollen wir Kids mit Eurem Dreck? |
| Nach wie vor werden weltweit enorme Mengen an Ruß, Stickoxyden und CO2 freigesetzt, um Energie zu gewinnen. Es werden fossile Brennstoffe verbrannt und somit CO2 freigesetzt, das vor mehreren Millionen Jahren einmal gebunden wurde. | ![]() |
Die Energieerzeugung sollte nur noch auf regenerative Energiequellen zurückgreifen. Solarenergie, Windenergie, Wasserkraft, Biogas und Hanf bieten sich an. Eine Umstellung wird zwar mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen, aber irgend jemand muß einmal damit anfangen. |
| Riesige Müllberge häufen sich vor unseren Städten. Niemand weiß genau, was unter so einer Deponie vor sich geht. Wertvolle Rohstoffe wie Kunststoff und Metalle landen nach wie vor auf dem Müll. | ![]() |
Wiederverwertung ist angesagt. Es dürfen keine wertvollen Reststoffe mehr auf den Deponien landen. Der Gedanke des Recycelns muß in Fleisch und Blut übergehen. |
| Unfällle mit Öltankern oder auf Bohrinseln zerstören einzigartige Refugien der Wildnis. Nur mit unglaublichem Aufwand können diese Schäden wieder behoben werden. Eine Restschädigung bleibt aber immer. | ![]() |
Der Transport von Gefahrstoffen muß weltweit geregelt werden. Kleinere und sicherere Transportmittel müssen eingesetzt werden. Auch wenn dieser Einsatz die Rohstoffe verteuert. Vielleicht geht man dann auch sorgsamer damit um. |
| Millionen von Autos wälzen sich tagtäglich über unsere Straßen. Nicht nur, daß dadurch die Luft verschmutzt wird, auch die Versiegelung von natürlichen Flächen durch den Straßenbau beschwören eine Katastrophe herbei. | ![]() |
Ein großer Teil der Fahrzeuge ist nur unterwegs, um einen Menschen zur Arbeit zu bringen. Warum werden nicht wieder die Wohnungen in der Nähe der Arbeitsplätze geschaffen. Das hat früher auch schon funktioniert. Um jede Zeche waren früher die Bergleute angesiedelt. |
| Nach wie vor werden Bäche und Flüsse durch flüssige Abfälle vergiftet und verseucht. Mit hohem technischen Aufwand werden dann diese Bäche und Flüsse wieder gereinigt, um Trinkwasser daraus zu gewinnen. | ![]() |
Wasser ist ein Allgemeingut. Jeder, der Wasser aus einem Fluß entnimmt, muß dieses im gleichen Zustand auch wieder zurückführen. Und zwar rückstandslos und mit einer Temperatur, die der natürlichen Temperatur entspricht. Unglaublich, wir pinkeln uns ins eigene Trinkwasser. |
| Der Mensch ist wohl das größte Problem. Alle voher genannten Schwierigkeiten entstehen ausschließlich durch den Menschen und seine unkontrollierte Vermehrungsfreudigkeit. Wir sind längst an dem Punkt angekommen, wo die Ernährung dieser Massen nicht mehr gewährleistet ist. | ![]() |
Geburtenkontrolle im globalen Umfang. Nicht nur in den Dritte-Welt-Ländern. Auch ein Land wie Deutschland sollte "abspecken". Wenn wir einmal ehrlich zu uns wären, hätten wir längst festgestellt, daß wir unsere 80 Mio. Einwohner ohne Nahrungsmittel aus dem Ausland gar nicht satt bekämen. |
| Geld ist die Wurzel allen Übels. Nein, vielleicht nicht das Geld, sondern die Gier der Menschen danach. Wer etwas Geld hat, möchte mehr haben. Meistens auf Kosten anderer. Die Natur hat gegen die Finanzmacht keine Chance. | ![]() |
Dafür habe ich leider keine Lösung. Um dieses Problem zu lösen, muß sich bei der Menschheit im Kopf etwas ändern. Nicht Geld ist das Wichtigste, sondern ein dauerhaft gesichertes Überleben der Menschheit. Dabei spielt der einzelne Mensch eine völlig untergeordnete Rolle. |